Hévíz

Der Kurort Hévíz ist eine Kleinstadt in Ungarn mit etwa 4.500 Einwohnern im Komitat Zala. Der Ort liegt etwa fünf Kilometer nordwestlich der Stadt Keszthely und etwa fünf Kilometer nordwestlich vom Plattensee entfernt.

Geschichte
Funde römischer Münzen aus dem See weisen darauf hin, dass man auch schon vor knapp 2.000 Jahren die heilende Wirkung des Wassers zu schätzen wusste.
Forschungen belegen, dass germanische und slawische Stämme zur Zeit der Völkerwanderungen ebenfalls das Gewässer nutzten.
Hévíz wird erstmals im Jahre 1328 als Locus vulgariter Hewyz dictus (im Volk Hewyz genannter Ort) urkundlich erwähnt. Die Kur in ihrer heutigen Form mit dem Badebetrieb besteht mittlerweile seit über 200 Jahren. 1795 ließ Graf Festetics den Ort zum Heilbad ausbauen, indem er Badehäuser und Kureinrichtungen errichten ließ. Das Thermalbad wurde in den Jahren 1964 bis 1968 erbaut. 1987 wurde es durch einen Brand beschädigt. Zuletzt wurde es 2006 baulich erneuert.

Seit dem 1. Mai 1992 wird der Ort als Stadt geführt.
Heute besuchen den Ort pro Jahr etwa 900.000 Besucher. Es gibt ca. 10.000 Betten.



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